Über uns
Manfred Kopetzky (Oberstudienrat und ehemalige Redakteur beim Bayerischen Rundfunk) hatte bereits während seiner
Lehramtstätigkeit am Bamberger Dientzenhofer Gymnasium, erfolgreich eine Schülerkabarettgruppe (“Die Tiefstapler”) gegründet. Nach seiner Pensionierung juckte es ihm aber immer noch, den Leuten den Spiegel vorzuhalten und ihnen die Wahrheit unseres Landes ins Gesicht zu pfeffern. Er entschloss sich also dazu, 1992 an der Bamberger Volkshochschule einen Kurs für Kabarett anzubieten. Einen wahren Ansturm erlebte die erste Stunde und viele waren neugierig, was denn der “KO” (so sein allseits bekannter und genutzter Spitzname) so plane. 40% der ersten Interessenten kamen beim zweiten Mal nicht mehr (war
wohl nicht so ihr Ding), aber die Anderen sind neugierig geblieben und ließen die Sache auf sich zukommen. Manfred Kopetzky erläuterte seinen Stil und welche Inhalte er gerne in einem Kabarett sehen möchte. Politisch und gesellschaftskritisch sollte es sein, gepackt in ein klassisches Nummernkabarett, mit Szenen, Liedern und Solostücken. Eifrig machten sich die ersten Kursteilnehmer (darunter auch Ex-”Tiefstaplerin” Doris Kaschta und Albert Herrnleben, welche auch heute noch dem Ensemble angehören), zusammen mit ihrem Mentor, ans Werk und schufen die ersten Stücke (darunter die damalige Erkennungsmelodie der Gruppe “Wir treten auf und treten ab”). Auch ein Name für das Ensemble wurde schnell gefunden: Kabarett Altes Äh-Werk Bamberg.
Das erste Programm (“Mit Risiken und Nebenwirkungen”), welches bereits ein Jahr später Premiere hatte, bekam trotz Überlänge und einigen Anfängerfehlern viel Zuspruch, welcher zum Weitermachen ermutigte. Und man wurde besser. Von Jahr zu Jahr – von Programm zu Programm.
Im Jahr 1998 inszenierte Manfred Kopetzky sein letztes Kabarettprogramm “Reingehen-Rausgehen-Vergessen”. Im Herbst wurde er plötzlich aus der Mitte des Ensembles gerissen und starb völlig unerwartet.
Kathrin Stumpf übernahm die Leitung. KOs ”Lebenswerk” ging also weiter. Und das erfolgreich! Mit dem Millennium-Programm “Schwarz aber schmerzlich” haben sie sich endgültig in die Herzen des Publikums gespielt und die Fangemeinde wuchs schnell voran. Aus dem bisherigen Gruppennamen machte man kurz und bündig die ÄH-WERKER.
2001 übergab Kathrin Stumpf die Leitung der Gruppe an Albert Herrnleben, welcher das Ensemble auch 8 Jahre und 5 Programme lang erfolgreich führte. Dabei ist er heute immer noch, hat aber wegen vieler anderer Tätigkeiten im Kleinkunstbereich, die Führung 2009 an Ulf Sowa und Doris Kaschta abgegeben.
Trotz einiger Leitungs- und Mitgliederwechsel ist die Gruppe ihrem Stil treu geblieben und unterhält nun bereits seit 18 Jahren ihr Publikum mit scharfer Zunge, schwarzem Humor und hinterfotziger Wahrheit.
Sie kennen die ÄH-WERKER noch nicht? – Dann wird’s aber Zeit!__________________________________________________
Klicken Sie sich durch Interessantes über die Äh-Werker und ihr Kabarett:
“Wie entsteht ein Stück der Äh-Werker?” von Ulf Sowa
“Cabaret – Kabarett” - Eine Begriffsstudie von Albert Herrnleben



